Das hier ist die Fortsetzung meiner Geschichte rund um die abgesagten Taylor‑Swift‑Konzerte in Wien – jenen Tagen im August 2024, die so ganz anders verlaufen sind, als wir es uns alle gewünscht hatten. Die Eras Tour hätte mein erstes Taylor‑Swift-Konzert werden sollen. Drei Tage, drei Perspektiven, ein Traum. Und dann: Terrorverdacht, Absage, Tränen.
Aber wie das Leben manchmal spielt – es schreibt seine eigenen Plot Twists. Und meiner kam genau eine Woche später.
Taylor Swifts PR-Team: Eine Nachricht, die alles veränderte
Ich hatte mich nach der Absage der Wien-Shows eigentlich schon damit abgefunden, dass ich die Eras Tour wohl nie live sehen würde. Zwar hatte ich im Vorfeld Pressetickets bei Barracuda Music angefragt, sogar Taylors Team (ja, ich habe tatsächlich Tree Pain geschrieben!) hatte mir welche zugesagt – aber am Ende hatte ich für alle drei Shows selbst hart erkämpfte Tickets gekauft. Better safe than sorry.
Am 7. August – dem Tag der Absage – schrieb ich in einem traurigen Impuls noch eine Mail ans PR-Team von Taylor. Ich fragte vorsichtig, ob es irgendeine Möglichkeit gäbe, Tickets für London zu bekommen. Ehrlich gesagt rechnete ich mit keiner Antwort.
Und dann – eine Woche später, am 14. August – kam die Nachricht. Ich musste die Mail mehrmals lesen, bis ich realisierte, was da stand: Ich durfte mir tatsächlich einen Konzerttag in London aussuchen und würde zwei Tickets bekommen. Echt jetzt?! Ich weinte wieder. Aber diesmal vor Glück.
Spontan, teuer, aber: worth it
Nach ein paar Gesprächen mit Freundinnen war klar: Ich muss das machen! Also buchte ich kurzerhand ein (viel zu teures) Flugticket nach London. Da niemand spontan mitkommen konnte, postete ich mein zweites Ticket in eine Swiftie-Facebookgruppe – und entschied mich am Ende für ein superliebes Mädel aus einer Swiftie-Gruppe, bei der genau eine Person noch kein Ticket hatte. Match made in heaven.
Keine zwei Tage später saß ich also im Flugzeug nach London – mit neuer Hoffnung und einem Rucksack voller Glitzer. Again.
… Ready for it? Taylor Swift wir kommen – diesmal aber wirklich!
Und dann kam der Tag der Tage: 17. August 2024. Der Tag an dem wir Taylor Swift sehen sollen. Der andere Swiftie und ich mussten aber noch unsere Tickets am Schalter beim Stadion abholen. Und dann der nächste magische Moment: FRONT OF STAGE. Wir lagen uns in den Armen – so viel Glück auf einmal.
Noch immer fassungslos reihten wir uns ein, suchten uns einen perfekten Spot beim Diamanten (den Ort, wo Taylor am häufigsten stehen würde) und warteten. Ich war hier. In London. Mit 90.000 anderen Swifties. Und ich würde in wenigen Minuten Taylor Swift live erleben. Als der Countdown begann, liefen mir die Tränen. Ich konnte meine Gefühle nicht mehr kontrollieren. Ich hatte es geschafft. Ich bin hier.






Fiebertraum – passiert das hier alles gerade wirklich?
Die Show begann – und ich war im Rausch. Eine Era nach der anderen, jede perfekt inszeniert. Bei „Reputation“, meinem absoluten Lieblingsalbum, bin ich komplett ausgeflippt. Und dann kam der Moment, an dem sich wirklich alles überschlug: Taylor kündigte einen Surprise Song an, den sie noch nie auf der Tour gespielt hatte. Die ersten Töne erklangen – und plötzlich tobt das ganze Stadion.
Mein Wunsch-Suprise-Song: „I did something bad“. Der Song, den ich in Wien so gern gehört hätte. Ich verliere völlig die Fassung – und ich bin nicht allein. Die Fans im Stadion sind so laut, dass man Taylors Stimme kaum noch hört. Es gibt sogar TikToks von außerhalb des Stadions – und holy shit: Wir waren LAUT.
Ich bekomme noch heute Gänsehaut, wenn ich daran denke.
3 Stunden und alle möglichen Emotionen später
Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Am Ende verschwand Taylor im Boden – und ich strahlte nur noch. Ich war erschöpft, glücklich, überwältigt. Ich verabschiedete mich von der anderen Swiftie, fuhr zurück ins Hotel, packte meine Sachen – denn mein Flug ging früh.
Aber weißt du was? Es war egal, wie müde ich war. Denn ich hatte Taylor Swift live gesehen. Ich war Teil dieser Tour. Ich habe meine Lieblingssongs live gehört. Ich war im Wembley-Stadion. Ich war Teil der Eras Tour. Ich bin Teil dieser Geschichte.
Und ich werde sie nie wieder vergessen.






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