Zwei Voracts, ein bisschen Verspätung – und dann ist er plötzlich da: Justin Timberlake. Kaum betritt er die Bühne, ist der Funke sofort da. Er braucht keine große Anlaufzeit, um das (leider nur halb ausverkaufte) Ernst-Happel-Stadion auf Betriebstemperatur zu bringen. Einmal Arm in die Luft, ein charmantes Grinsen – und das Publikum liegt ihm zu Füßen.
Was sofort auffällt: Justin Timberlake ist nicht nur Sänger, er ist Entertainer durch und durch. Zwischen den Songs scherzt er mit dem Publikum, interagiert mit den ersten Reihen – und holt sogar einen 10-jährigen Fan für ein Selfie nach oben. So nahbar, so locker – man merkt: Der Mann hat Lust auf diesen Abend.
Seine Stimme? Sitzt. Jeder Ton trifft. Und live klingt sie fast noch besser als auf Platte. Dazu kommen seine typischen, präzisen Moves, bei denen man kurz vergisst, dass dieser Künstler seit über 30 Jahren auf der Bühne steht. Auch die Band liefert ab – tight, funky, voller Freude.
Um 22:20 Uhr ist dann überraschend Schluss – irgendwie abrupt, aber nicht enttäuschend. Denn was bleibt, ist das Gefühl, einen echten Profi erlebt zu haben. Eine gute Show, stimmlich wie tänzerisch top, auch wenn das Stadion nur halb voll war.
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