20 Jahre Durch den Monsun. Wahnsinn – 20 Jahre! Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen: Der Song lief das erste Mal auf Viva, und ich war sofort verliebt. In den Song – und natürlich auch in die Jungs. Mit meinen 12 Jahren war es um mich geschehen. Von da an kaufte ich jede Bravo, jedes Popcorn-Heft und jede CD. Mein Zimmer? Tapeziert mit Tokio Hotel-Postern, sogar die Decke war voll. Ich war ein Fan der ersten Stunde – und auch heute fasziniert mich die Band noch immer, auch wenn ich ihre englischen Songs nicht so feiere wie die alten deutschen. Ich bleibe lieber ein OG.

Als ich hörte, dass Tokio Hotel in Berlin eine große 20-Jahre-Show spielen würden, musste ich keine Sekunde überlegen: Ticket sofort gekauft! Zwar habe ich die Band schon ein paar Mal live gesehen, aber diesmal sollte es etwas ganz Besonderes werden.
Viele Überraschungen: Setlist, Voract und Heidi Klum
Das Besondere für mich: Ich ging komplett unvorbereitet hin. Normalerweise weiß ich vorher alles – Setlist, Vorband, Abläufe. Dieses Mal: nichts. Wir fuhren also ohne Plan zur Wuhlheide, gespannt, was uns erwartet. Und schon die Location hat uns umgehauen. Ich kannte bisher nur die Waldbühne in Berlin, aber die Wuhlheide hat eine ganz eigene Atmosphäre. Glücklicherweise mussten wir kaum anstehen und hatten einen super Platz.

Tatsächlich gab es dann doch einen Voract: Jolle, die ich von TikTok durch ihren Song „Alle Märchen sind gelogen“ kannte. Danach entdeckten wir Heidi Klum im Publikum – und auch einige mehr oder weniger bekannte deutsche Influencer:innen und Content Creator.


20 Jahre durch den Monsun: Die Show geht los!
Dann fiel mit einem lauten Knall der Vorhang: Bill schwebte von oben auf die Bühne, und mit „Ready, Set, Go!“ startete die ausverkaufte Show. Es folgten einige englische Songs, und Bill bedankte sich sichtlich glücklich bei den Fans.
Für mich wurde es aber noch besser: Die Band spielte auch viele alte deutsche Hits – genau das, worauf ich gehofft hatte. Denn viele davon hatten wir wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr live gehört. Auf der Setlist standen unter anderem: “Totgeliebt”, “Schwarz”, “Ich bin nicht ich”, “Rette mich”, “Fahr mit mir”, “Heilig”, “Spring nicht”, “An deiner Seite” und natürlich “Durch den Monsun”. Mein 12-jähriges-Ich war glücklich.

Auch optisch war die Show ein Spektakel: Bills Outfits waren inspiriert von den verschiedenen Album-Eras, die Bühne war gigantisch, mit Plattformen, die alle Bandmitglieder perfekt in Szene setzten. Es gab Flammen, Feuerwerk, eine Drohnenshow – einfach nur wow! Als Special Guests traten sogar Kraftklub und Vize auf.
Das große Finale setzte dann allem die Krone auf: „Durch den Monsun“ – und plötzlich begann es zu regnen. Künstlich zwar, aber es passte einfach perfekt. Ein magischer Moment!
Für mich war es eines der besten Tokio-Hotel-Konzerte überhaupt. Und das Ganze für 75 Euro – absolut fair. Meine Reise nach Berlin hat sich mehr als gelohnt. Ganz klar: 10 von 10 Punkten.
Setlist: 20 Jahre durch den Monsun
- Ready, Set, Go!
- Darkside of the Sun
- Automatic
- The Heart Get No Sleep
- Girl Got a Gun
- Love Who Loves You Back
- How to Love (hier gab es ein Fanprojekt)
- Feel It All
- Home
- Totgeliebt
- Easy
- Berlin
- Schwarz
- Ich bin nicht ich
- In Your Shadow (I Can Shine)
- Rette mich
- Fahr mit mir (4×4) – mit Kraftklub als Surprise-Act
- Fata Morgana (ft. Nina Chuba)
- Heilig
- World Behind My Wall
- Spring nicht
- Careless Whisper (George Michael Cover)
- Colors of the Wind (Alan Menken / Stephen Schwartz Cover)
- White Lies – mit VIZE als Surprise-Act
- An deiner Seite (Ich bin da)
- Der letzte Tag
- Durch den Monsun

Bildcopyright: Jennifer Hauska






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