Wer Nina Chuba heute auf der Bühne sieht – mit dieser unverwechselbaren Mischung aus Coolness, Energie und Nahbarkeit – würde kaum glauben, dass ihre Karriere schon als Kind begann. Geboren 1998 in Hamburg, stand sie bereits mit sieben Jahren vor der Kamera. Vielen ist sie noch aus der ZDF-Serie „Die Pfefferkörner“ bekannt. Doch schnell wurde klar: Schauspiel war für Nina nur der Anfang. Ihr Herz schlug lauter für die Musik.
Nina Chubas musikalische Findungsphase
Schon mit 17 zog es sie nach Berlin, wo sie sich als Musikerin etablieren wollte. Anfangs auf Englisch, geprägt von Rap, Soul und Alternative-Einflüssen, veröffentlichte sie Songs, die zwar von Kritiker:innen bemerkt, vom Mainstream aber noch nicht so recht verstanden wurden. Doch Nina blieb dran – probierte aus, suchte ihren Sound und ihre Sprache. Sie brachte tatsächlich 20 Singles und zwei EPs raus, bevor der große Durchbruch endlich kam.
Der große Durchbruch mit „Wildberry Lillet“
2022 war es dann so weit: Mit der Single „Wildberry Lillet“ gelang ihr ein Sommerhit, der weit mehr war als ein Ohrwurm: Ein Song über Leichtigkeit, Selbstbestimmung und die Lust, das Leben zu feiern. Er schoss an die Spitze der Charts in Deutschland und Österreich und machte Nina Chuba quasi über Nacht zum Star. Doch wer genau hinsieht, merkt schnell: Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis von Jahren harter Arbeit, Kompromisslosigkeit und dem Willen, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln.
Der Erfolg geht weiter mit ihrem Debütalbum „Glas“
Ihr Debütalbum „Glas“ (2023) unterstreicht diesen Anspruch. Zwischen Pop, Rap und Reggae-Elementen erzählt Nina darin von Wut, Zweifel, Empowerment – und immer wieder von der Suche nach Freiheit. Ihre Texte sind mal rotzig, mal verletzlich, aber immer authentisch. Gerade diese Vielschichtigkeit macht sie zu einer der spannendsten Stimmen der deutschen Poplandschaft.
Dabei ist Nina Chuba längst mehr als „die mit Wildberry Lillet“. Ihre Songs haben Haltung (ich sag nur „RAGE GIRL“), und ihre Auftritte strahlen eine Selbstverständlichkeit aus, die man sonst eher von internationalen Acts kennt. Egal ob auf großen Festivalbühnen oder in intimeren Clubshows – sie füllt Räume mit ihrer Präsenz und schafft es gleichzeitig, ganz nahbar zu wirken.
Neues Album & Tour: „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“
Nina Chuba geht in die nächste Runde: Am 19. September 2025 erscheint ihr zweites Studioalbum „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“. Ganze 19 Songs stark, knüpft es an das gefeierte Debüt „Glas“ an – und zeigt, wie sehr Nina sich als Künstlerin weiterentwickelt hat.
Passend zum Release geht sie 2026 auf große Arena-Tour durch Deutschland und Österreich, ergänzt von zahlreichen Open-Air-Shows.
Kein Glamour, nur harte Arbeit: Nina Chuba schreibt ihre eigene Geschichte
Auch ihre persönliche Geschichte trägt dazu bei, dass sich so viele mit ihr identifizieren können: Nina wuchs in Wedel bei Hamburg auf, ohne glamouröses Musik-Business im Hintergrund, und hat sich alles selbst erarbeitet. Heute ist sie nicht nur Sängerin, sondern auch Role Model für eine Generation, die keine Lust mehr hat, sich in Schubladen pressen zu lassen.
Zwanzig Jahre nach den „Pfefferkörnern“ ist Nina Chuba angekommen – nicht als Schauspielerin, nicht als Teenie-Star, sondern als eine Künstlerin, die Pop neu denkt und dabei eine ganze Szene mitzieht. Eine, die laut sagt, was sie fühlt. Eine, die auf Augenhöhe mit ihren Fans bleibt. Und eine, die gerade erst am Anfang steht.
Und eines ist klar: Nina Chuba ist noch lange nicht am Ende angekommen – man darf gespannt sein, welche Kapitel ihrer Geschichte noch folgen.

Titelbild (c) Jennifer Hauska






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